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Katzenverhalten therapieren

Jeder Katzenfreund, der mehrere Katzen hat oder hatte, wird bestätigen, dass Katze nicht gleich Katze ist. Hier gibt es, genau wie bei den Menschen, die unterschiedlichsten Charaktere.

Von der Principessa mit Star-Allüren bis hin zum selbstbewussten Macho-Bauernhof-Kater mit Aggressionspotential ist alles vertreten. Es ist nicht immer einfach, den unterschiedlichen Bedürfnissen gerecht zu werden und die wahre Ursache für ein vorhandenes Problem zu finden. Eines haben die anmutigen Samtpfoten allerdings gemein: Sie wollen gerne etwas hofiert werden und genießen kleine Aufmerksamkeiten sehr.

Erziehung?

Wir lieben diese „Freigeister“, die sich, aller Erziehungsversuche zum Trotz, unbeeindruckt zeigen. Wir lassen uns gern bezaubern durch ihren Charme, müssen aber auch nicht alles erdulden um den häuslichen Frieden zu gewährleisten. Oftmals ist unerwünschtes Verhalten, aus Katzensicht, durchaus natürlich und deshalb kein Grund für eine Therapie.

Sanfte, geduldige Konsequenz führt in jedem Fall eher zum Ziel als grobe Maßnahmen oder Strafe. Suchen Sie das Gespräch mit einem Katzenexperten, denn nur durch die enge Zusammenarbeit  mit den Katzenhaltern kann ein individueller Weg zum Erfolg gefunden werden. Katzen registrieren schnell kleine Veränderungen im Umgang und zeigen uns auch schnell ihre wiedergewonnene Zufriedenheit.

Auch in der Tierpsychologie ist es wichtig, nicht nur ein Symptom isoliert zu betrachten sondern die Gesamtheit des Wesens sowie Lebensumstände, Bezugsperson(en) und Vorgeschichte.

Jedes Tier hat „seine Geschichte“ , entstanden durch Prägung, Vorgeschichte etc. und hat daraus seinen Charakter und seine Persönlichkeit entwickelt. Durch das geeignete natürliche Mittel kann das Tier in seiner Harmonisierung unterstützt werden und wieder sein Gleichgewicht finden.

Auch bei Katzen kann man zur „Seelische Unterstützung“ auf  Naturheilkunde (Homöopathie oder Bachblüten) zur Stabilisierung  des inneren Gleichgewichts bei Problemverhalten, zurückgreifen.