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Meinem Hund geht es nicht gut

Egal ob harmloser Schnupfen oder ernste innere Erkrankung: Hunde und Katzen zeigen meist recht schnell, dass sie sich nicht wohlfühlen. Was letztendlich die Ursache für bestimmte Symptome ist, kann jedoch nur der Tierarzt feststellen.

  Anzeichen, dass mit meinem Tier etwas nicht stimmt

  Stumpfes Fell

    Ist das Fell stumpf oder sind die Haare brüchig, kann dies auf Nährstoffmangel hinweisen. Oftmals schuppt auch die Haut. Am besten vom Tierarzt checken lassen. Häufig sind auch Parasiten wie z. B. Milben oder Flöhe oder organische Erkrankungen die Ursache.

  Verminderter Appetit

Frisst das Tier einmal nicht wie gewohnt, ist das meist kein Anlass zur Sorge. Bleibt der Futternapf aber mehr als zwei Tage unberührt, sollte man genauer hinsehen. Hinter der Futterverweigerung können Magen-Darm-Erkrankungen, Probleme mit den Zähnen oder der Hinweis auf eine organische Erkrankung stecken.

  Schwäche und Apathie

Wenn das Tier schon nach kurzer körperlicher Anstrengung müde ist, schwach und lustlos wirkt oder sich mehr ausruht als sonst, sollte der Tierarzt einen gründlichen Check durchführen. Denn Schwäche und Apathie können auf Herzerkrankungen hindeuten. Auch Stoffwechsel- und Lungenerkrankungen können die Ursache sein.

  Übermäßiges Trinken

Bei hohen Temperaturen oder nach körperlicher Anstrengung haben auch Hunde und Katzen mehr Durst. Ist das Bedürfnis nach Wasser aber auffällig stark, könnten eventuell Diabetes (Zuckerkrankheit) oder auch Nieren- oder Lebererkrankungen die Ursache sein. Bei unkastrierten Hündinnen und Kätzinnen kann auch eine eitrige Gebärmutterentzündung der Auslöser sein.

  Fieber

Die Ursachen für eine erhöhte Temperatur sind oft Infektions- oder Tumorerkrankungen. Aber auch Antibiotika und Impfstoffe können zu Fieber führen. Deshalb die Temperatur des Tieres immer mal wieder überprüfen. Am sichersten ist die rektale Fiebermessung. Bei Hunden gelten 37,5 Grad bis 39,0 Grad Celcius als normal. Bei Katzen liegt die normale Körpertemperatur zwischen 38 Grad und 39,2 Grad Celcius.

  Erhöhter Harndrang

Müssen Hund oder Katze öfter als gewohnt urinieren, sollte man vorsorglich den Tierarzt aufsuchen. Denn hinter diesem Symptom können sich Harnblasen- oder Harnröhrenentzündungen, Blasensteine, Nierenerkrankungen oder sogar Harnwegstumore verbergen.

  Verhaltensauffälligkeiten

Verhalten sich Hund oder Katze plötzlich ohne ersichtlichen Grund (z. B. Umzug, neue Bezugspersonen) anders als bisher, etwa in Form von Ängstlichkeit, Aggressivität, vermehrtem Bellen, Selbstverstümmelung oder Zurückgezogenheit, sollte man vorsorglich den Tierarzt konsultieren. Den oft stecken hinter solchen Verhaltensänderungen Erkrankungen des Nervensystems, Stoffwechselstörungen oder das Tier leidet an Schmerzen.

  Geschwollener Bauch

Ein dicker, aufgeblähter Bauch kann durch eine Vergrößerung von Leber, Milz oder Nieren entstehen. Auch eine Ansammlung von Flüssigkeit im Bauchraum kann die Ursache sein. Bei Hunden immer auch an eine Magendrehung denken! Dieser Notfall muss sofort behandelt werden.

  Gekrümmte Haltung

Gekrümmter Rücken und ein angespannter Bauch deuten auf starke Bauchschmerzen hin. Besser gleich zum Tierarzt gehen, denn Schmerzen im Bauchraum können auf lebensbedrohliche Erkrankungen wie etwa Darmverschluss oder auch eine Magendrehung hinweisen.

  Starkes Hecheln

Durch Hecheln regulieren Hunde und Katzen ihre Körpertemperatur, denn sie besitzen kaum Schweißdrüsen. Deshalb auf schattige Plätze und genügend Wasserzufuhr achten. Neben Hitze und Anstrengung können sich hinter starkem Hecheln aber auch Gründe wie Schmerzen, Fieber oder innere Unruhe verbergen.

  Trockene Nase

Hundenasen sind immer feucht und kühl. Ist dies nicht der Fall, könnten Fieber, Stress oder auch Erkrankungen wie Staupe der Auslöser sein. Vorsorglich den Tierarzt aufsuchen.