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Schnupfen beim Hund

Verschnupfte Hunde niesen häufig, wischen sich mit der Pfote an der Nase, geben rasselnde Atemgeräusche von sich und sind schlapp und müde. Weil auch Fieber im Verlauf der Erkrankung hinzu kommen kann, ist das Messen der Körpertemperatur angebracht. Die normale Temperatur beträgt bei erwachsenen Hunden 38 Grad Celsius. Bei Welpen kann sie auch auf 38,5 Grad Celsius ansteigen.

  Ausgelöst wird der Schnupfen durch:

  •   Viren
  •   Bakterien
  •   Allergien
  •   Pilze wie zum Beispiel Schimmelpilze.

  Symptome

  •   klarer, gelblicher oder eventuell blutiger Nasenausfluss
  •   Hund niest
  •   Hund atmet durch Maul ein und aus
  •   Atemgeräusche

  Therapie

Bei erhöhter Temperatur und eitrig-schleimigem Nasenausfluss des Hundes ist ein Tierarzt zu konsultieren. Er kann die Nasenhöhle eingehender untersuchen und gegebenenfalls Medikamente gegen Bakterien oder Pilze verabreichen.

  Veteri-Tipp

  Verkrustungen an den Nasenlöchern bei Schnupfen beim Hund sind am besten mit einem feuchten, lauwarmen Lappen oder einigen Tropfen Pflanzenöl zu entfernen. Das Inhalieren mit Kochsalzlösung, Sole oder Kamillenaufguss verschafft dem Hund zusätzliche Linderung bei einer verstopften Nasenhöhle. Anschließend die Hundenase gut eincremen, damit sie nicht rissig wird.
  Vorsicht: Für den Menschen entwickelte Medikamente sind für Schnupfen beim Hund ungeeignet.