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Leptospirose beim Hund

Die Leptospirose beim Hund ist eine gefährliche, meist akut auftretende Krankheit, die Leber und Nieren schädigen kann.

Der Hund wird zusehends schwächer, erbricht sich oft und leidet an Durchfall und Fieber. Ausgelöst wird die Leptospirose beim Hund durch Bakterien (Leptospiren), die über den Urin von Wild- und Nagetieren ausgeschieden werden. Der Hund steckt sich über direkten Kontakt oder über die Umgebung an, etwa, wenn er aus Pfützen trinkt oder durch das Gras streift.

Symptome

  •   gelblich-blutige Schleimhäute
  •   gelblich verfärbte Augen
  •   Fieber
  •   starkes Erbrechen
  •   Durchfall
  •   Müdigkeit und Schwäche

Therapie

Die Krankheit Leptospirose beim Hund muss intensiv mit Antibiotika behandelt werden. Infusionen können den Allgemeinzustand verbessern. Der Tierarzt kann außerdem Mittel gegen Erbrechen und Durchfall verschreiben.

Veteri-Tipp

  Zur Vorbeugung den Hund unbedingt gegen Leptospirose impfen lassen und möglichst verhindern, dass er aus stehenden Gewässern trinkt.
  Vorsicht: Die Erkrankung ist auf den Menschen übertragbar.