© TIER.TV

Hautpilz beim Hund

Pilzsporen, wie etwa die des Trichophyton mentagrophytes, können von Tier zu Tier, aber auch über Pflegeutensilien, Spielzeug oder Decken übertragen werden.

Nicht jeder Hund muss nach Kontakt mit den Sporen auch erkranken. Reicht die körpereigene Immunabwehr jedoch nicht aus, können die Pilze Krankheiten wie die Mikrosporie oder Trichophytie Hautpilz beim Hund auslösen. Die Symptome sind ähnlich: Haarausfall und gereizte Haut. Manchmal trägt ein Tier die Sporen jahrelang auf dem Fell und die Erkankung bricht erst beim Zusammentreffen mit Stressfaktoren aus, die das Immunsystem schwächen. Dies kann ein Wurmbefall sein, eine organische Erkrankung oder Mangelernährung. Auch psychischer Stress wie etwa der Wechsel der Bezugsperson oder langes Alleinebleiben machen anfällig für Pilzerkrankungen.

Symptome

  •   Haarausfall
  •   offene Hautstellen, rot gerändert
  •   evtl. Juckreiz
  •   evtl. Krustenbildung, Pusteln

Therapie

Der Tierarzt kann bei Hautpilz beim Hund pilzabtötende Lösungen verschreiben. Wichtig ist die konsequente Anwendung: Das Tier und seine Umgebung müssen über einen längeren Zeitraum sorgfältig mit dem Mittel behandelt werden. Ansonsten können einzelne Sporen überleben.

Veteri-Tipp

  Hautpilz beim Hund können auf den Menschen übertragen werden, sind aber gut zu behandeln. Bei Mensch und Tier ist eine starke Immunabwehr die beste Vorbeugung gegen Pilzerkrankungen: Ausgewogene Ernährung, Bewegung und Zufriedenheit machen den Körper stark gegen solche Infektionen.