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Haarausfall beim Hund

Beim Fellwechsel im Frühjahr und im Herbst verliert der Hund mehr Haare als sonst. Da neue Haare aber gleichzeitig nachwachsen, entstehen normalerweise keine kahlen Stellen.

Ist dieser natürliche Prozess jedoch gestört, kann es zu lokalen oder auch großflächigeren Stellen zu Haarausfall beim Hund kommen. Die freiligende Haut ist empfindlich und juckt häufig stark. Hinter diesem Haarausfall beim Hund, manchmal symmetrisch auf beiden Körperseiten oder nur an bestimmten, lokal begrenzten Stellen, können verschiedene Ursachen stecken. Häufig ist ein Vitamin- und Nährstoffmangel der Auslöser. Auch eine Schilddrüsenunterfunktion, Hautpilze, bakterielle Hautentinfektionen oder auch Parasiten wie z.B. Milben können einen Haarausfall beim Hund verursachen.

Symptome

  •   stellenweiser oder großflächiger Fellverlust
  •   Haut evtl. schuppig und gerötet

Therapie

Der Tierarzt wird zunächst die Grunderkrankung abklären und dann entsprechend behandeln. Steckt ein Vitamin- und Nährstoffmangel hinter dem Haarausfall, kann er Spezialfutter oder Nahrungsergänzungsmittel für den Hund empfehlen.

Veteri-Tipp

  Eine gute Fellpflege ist nicht nur bei langhaarigen Hunden die beste Vorbeugung gegen Haarprobleme. Beim Bürsten und Kämmen fallen erste Veränderungen auf, Milben oder Haarlinge können frühzeitig entdeckt werden. Ein Bad mit Spezialshampoo ist übrigens nur in Ausnahmefällen angezeigt, denn dies stört die natürliche Talgproduktion. Auch eine ausgewogene Ernährung lässt das Fell glänzen und hält es gesund.