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Flöhe beim Hund

Flöhe beim Hund sind winzige Parasiten, die sich vom Blut des Hundes ernähren.

Die Flohlarven entwickeln sich z. B. in Teppichböden oder im Hundekörbchen und befallen dann ihr Wirtstier. Die Ansteckung erfolgt von Hund zu Hund, denn die 1 bis 8 mm kleinen Flöhe können mehrere Meter weit springen, oder über die Umgebung. Ein Flohbiss erzeugt starken Juckreiz, der Speichel kann schwere Allergien auslösen. Diese zeigen sich durch nässende Ekzeme. Erkennbar sind Flöhe beim Hund durch kleine schwarze Pünktchen im Fell, dem Flohkot. Wichtig: Flöhe sind die Hauptübertragungsquelle für Bandwürmer!

Symptome

  •   Juckreiz
  •   offene Hautstellen, Pusteln und nässende Ekzeme
  •   kleine schwarze “Pünktchen” im Fell

Therapie

Der Tierarzt kann wirksame Mittel zur schnellen Flohbekämpfung verschreiben. Dabei sollte nicht nur der Hund, sondern auch die Umgebung (Sofa, Liegeplätze, Hundekörbchen, Auto) sehr genau behandelt werden! Offene Hautstellen und Ekzeme werden entsprechend versorgt. Etwa zwei Wochen nach der Flohbehandlung sollte man gegen Bandwürmer vorgehen, denn das Risiko, dass sich der Hund über die Flöhe mit diesen Darmparasiten infiziert hat, ist hoch.

Veteri-Tipp

  Beim Tierarzt und im Handel gibt es zahlreiche Flohmittel, die vorbeugend wirken: Halsbänder, Spot-on-Produkte oder Flohpuder schrecken die Flöhe ab. Diese am besten ganzjährig anwenden. Sehr gut geeignet sind auch Kombi-Präparate mit Zeckenschutz.
 Übrigens: Hundeflöhe befallen in der Regel keine Menschen, Katzen werden dagegen gerne als Wirtstiere genutzt.
Weiter Informationen finden Sie auf der Webseite der ESCCAP.