© 422737/ Pixabay

Durchfall beim Hund

Durchfall beim Hund ist im engeren Sinn keine Krankheit, sondern ein Symptom, das auf verschiedene Ursachen hinweisen kann.

Durchfall beim Hund kann z. B. durch Viren, Bakterien, Parasiten, Nahrungsmittelunverträglichkeiten, Ernährungsfehler oder auf Vergiftungen zurückzuführen sein. Grundsätzlich versucht der Körper, durch den vermehrten Kotabsatz krankmachende Keime und Erreger herauszuspülen. “Stopfende” Mittel wie z. B. Kohlepräparate sind deshalb ohne Verordnung durch den Tierarzt tabu. Darüber hinaus können auch psychische Gründe eine Rolle spielen – sensible Hunde können z. B. auf Aufregung mit Durchfall reagieren.

Symptome

  •   häufiges Absetzen von dünnflüssigem Kot
  •   gereizter After als Folge des häufigen Stuhldrangs
  •   Blähungen und Bauchschmerzen
  •   bei längerem Krankheitsverlauf: Blut- und Schleimbeimischung

Therapie

Der Tierarzt wird sich beim Durchfall beim Hund zunächst ein genaues Bild über mögliche Ursachen machen und dann die Grunderkrankung behandeln. Durchfall kann den Körper stark schwächen, denn auch Elektrolyte und Wasser werden ausgeschwemmt. Wichtig ist deshalb, dass der Hund wieder zu Kräften kommt und viel trinkt.

Veteri-Tipp

  Hat der Hund zwischendurch einmal leichten Durchfall, sollte man einen Tag lang auf die Fütterung verzichten. Wichtig ist beim Durchfall beim Hund, dass das Tier viel trinkt, beim Tierarzt sind spezielle Lösungen erhältlich, die den Elektrolythaushalt wieder ausgleichen. Am Folgetag hat sich eine Diät aus gekochtem Milchreis oder gekochten Kartoffeln mit Magerquark bewährt. Ein mitgekochter Suppenwürfel sorgt für Geschmack. Mehrmals am Tag kleine Portionen füttern.
  Sollte sich die Darmfunktion dadurch nicht normalisieren, oder kommen weitere Symptome hinzu, sollte man den Tierarzt aufsuchen.