© TIER.TV

Darmverschluss beim Hund

Ein Darmverschluss beim Hund kann lebensbedrohlich werden! Die Ursachen sind vielfältig.

Oft entsteht ein Darmverschluss durch verschluckte Fremdkörper, durch Darmverdrehung bei starkem Durchfall oder in Folge einer Darmlähmung bei Bauchspeicheldrüsen- oder Bauchfellentzündung. Der Hund zeigt starke Unruhe, zittert, speichelt und erbricht sich stark. Ein Kotabsatz ist nicht mehr möglich. Denn der Nahrungsbrei kann den Darmschlauch nicht mehr passieren.

Symptome

  •   Bauchbeschwerden/Schmerzen
  •   Würgen und starkes Erbrechen
  •   Zittern
  •   kein Kotabsatz möglich
  •   kalte Gliedmaßen

Therapie

Treten solche Komplikationen auf, muss sofort operiert werden. Die anschließende Therapie ist aufwendig: Der Hund erhält Infusionen und muss künstlich ernährt werden.

Veteri-Tipp

  Bitte nur hundegerechtes Spielzeug kaufen, Kinderbauklötze oder ähnliche kleinteiligen Gegenstände können leicht verschluckt werden! Auch sonst darauf achten, dass der Hund keine Fremdkörper zu sich nimmt, bereits eine Nähnadel kann großen Schaden anrichten. Sollte es dennoch dazu kommen und der Hund zeigt obige Symptome: Sofort zum Tierarzt!
Ein vollständiger Darmverschluss ist ein Notfall, der unbehandelt innerhalb weniger Stunden zum Tod des Hundes führen kann. Daher bei Symptomen sofort zum Tierarzt
  Hier können Sie Tierärzte in Ihrer Nähe finden.