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Cushing-Syndrom beim Hund

Das Cushing-Syndrom beim Hund ist eine Funktionsstörung der Nebennierenrinde, bei der vermehrt kortisonartige Hormone produziert werden.

Erste Anzeichen sind ein gesteigertes Hunger- und Durstgefühl. Der Hund nimmt am Rumpf stark zu, die Gliedmaßen bleiben in ihrem Umfang normal. Das Tier entwickelt mit der Zeit einen Hängebauch. Durch die erhöhten Kortisonwerte wird das Immunsystem geschwächt. Es treten vermehrt Infektionskrankheiten und Hauterkrankungen auf. Die Wundheilung ist gestört. Ebenfalls typisch für Morbus Cushing ist starker Haarausfall. In der Ohrengegend, an Flanken und oberen Gliedmaßen sowie am Bauch wird das Fell zunehmend dünner, bis schließlich großflächige haarlose Areale entstehen.

  Symptome

  •   Haarausfall
  •   gesteigerter Appetit und starker Durst
  •   starke Gewichtszunahme am Rumpf (Stammfettsucht)

  Therapie

Das Cushing-Syndrom beim Hund (Morbus Cushing) ist nur schwer zu heilen. Langwierige medikamentöse Behandlungen können die Symptome lindern und dem Hund zu mehr Lebensqualität verhelfen. Eine häufige Ursache sind Störungen in der Hypophyse. Liegt ein Tumor zugrunde, kann unter Umständen ein chirurgischer Eingriff sinnvoll sein.

  Veteri-Tipp

  Cushing-Syndrom beim Hund (Morbus Cushing) ist eine schwere Krankheit, die den gesamten Organismus des Hundes in Mitleidenschaft zieht. Grundsätzlich kann jeder Hund am Cushing-Syndrom erkranken, Hündinnen ab dem sechsten Lebensjahr und bestimmte Rassen.

  Diese Rassen scheinen besonders gefährdet zu sein:

Pudel Cocker Spaniel Deutscher Schäferhund
Dackel Pinscher Boxer
Terrier Golden Retriever