© Mabuya / Pixabay

Der Hundekorb ist wichtiger Rückzugsort

Der Hundekorb oder das Hundekörbchen gehört zu den wichtigsten Dingen der Grundausstattung eines Hund. Bei der Auswahl sollte man sich Zeit nehmen und sie auf die Bedürfnisse des Tieres abstimmen.

  Von der Wolldecke bis zum Rattangeflecht

Hundekörbe können unterschiedlich aussehen. Eine alte Wolldecke, als Ersatz für einen echten Hundekorb, tut es am Anfang natürlich auch, ist aber auf Dauer als Schlafplatz für das Tier ungeeignet. Sie bietet keinen ausreichenden Schutz vor Kälte und ist daneben auf Dauer auch sehr unbequem.

img_2481-500x300
© Veteri

Ein Hundekorb sollte immer eine rutschfeste und isolierende Unterlage besitzen, damit die Kälte des Untergrundes nicht hindurch dringen kann. Zum Thema Hundebett gibt es im Handel eine große Auswahl, die von Kissen, Decken, Sofas, Höhlen bis zum Hundekorb aus verschiedenen Materialien reicht. Auch die Preise sind hier sehr unterschiedlich. Für was auch immer man sich am Ende entscheidet, am wichtigsten ist, dass der erwachsene Hund auf seinem Schlafplatz nicht nur zusammengerollt, sondern auch ausgestreckt liegen kann.

Der Hundekorb sollte deshalb an die Größe des Tieres angepasst sein. Um herauszufinden, wie groß das Hundebett mindestens sein muss, misst man beim ausgewachsenen Tier von der Spitze der Nase bis zum Schwanzende. Für größere Rassen die oft draußen sind, empfiehlt sich ein Hundekorb aus Weide, Rattan oder Plastik, in den man ein waschbares weiches Kissen legen kann. Diese Körbe sind leicht zu reinigen und nehmen wenig Schmutz und kaum Feuchtigkeit auf.

Das Kissen kann bei Bedarf ausgetauscht und gereinigt werden. Ein Hundekorb sollte auch immer eine abgesenkte Einstiegsöffnung besitzen, damit das Tier nicht hinein springen muss. Darauf sollte man vor allem bei älteren oder kranken Hunden achten, die weniger beweglich sind. Auch eine dicke Hunde-gerechte Decke aus dem Zoohandel kann als Ersatz für den Hundekorb geeignet sein, auch sie sollte aus hygienischen Gründen einen abnehmbaren, waschbaren Bezug haben.

Besonders gut eignen sich diese Decken für Tiere, die dazu neigen, die Ränder des Hundekorbes an zu nagen. Frisst der Hund die abgefressenen Korbteile, kann dies lebensbedrohlich für ihn sein. Für kleinere Rassen kann man auch ein Hundesofa oder eine Höhle kaufen, auch hier sollte man vorrangig auf den Hygienefaktor achten und darauf, dass wenig Feuchtigkeit im Hundekorb entsteht.

  Ein Hundekorb braucht den richtigen Standplatz

Der Hundekorb ist für das Tier der wichtigste Rückzugsort. Hier sollte es ungestört schlafen oder Ruhen können. Deshalb ist es wichtig, dass der Hundekorb an einem ruhigen und geschützten Ort steht, frei von Durchzug, an dem möglichst kein „Durchgangsverkehr“ herrscht. Ist der Hund im Korb, sollte man ihn auch in Ruhe lassen, dies gilt vor allem für Kinder. Der Hundekorb ist ein sicherer Platz für das Tier, an den es sich bei Bedarf zurückziehen kann und auch Ruhe findet. Bereits als Welpe sollte der Hund lernen, dass sein Hundekorb immer, und nur für ihn reserviert ist.